Krisenbegleitung

Krisen sind unvorhersehbar und setzen die Betroffenen unter hochgradigen Stress. Sie führen zu einer Einschränkung der Wahrnehmung und sind mit Kontrollverlust verbunden. Die betroffenen Personen stehen unter Schock, die bisherigen Erfahrungen und Verhaltensmuster sind für die Bewältigung der Krise nicht ausreichend wirksam.

Die Beispiele für Krisensituationen sind mannigfaltig, wie etwa umfassende Veränderungsprozesse in Unternehmen, Fusionierung von Unternehmen, Ausgliederung von Unternehmen bzw. Teilbereichen, der Verlust des Arbeitsplatzes, Gewalterlebnisse, Burnout, Arbeitsunfälle, der Tod/Suizid einer Mitarbeiterin/eines Mitarbeiters, etc.

Bei fehlender Unterstützung kommt es zu negativen Veränderungen, Fehlverhalten bis hin zur Chronifizierung des Krisenverhaltens.

In der Krisenprävention geht es hauptsächlich darum, auf eine mögliche Krisensituation vorzubereiten, indem wir Fach- und Prozesswissen im Umgang mit Krisen vermitteln. In der akuten Krisenintervention begleiten wir Organisationen/Personen in einer aktuellen Krise. Dabei gilt es, Struktur und Information zu schaffen und für Sicherheit in Form von Auffangnetzen und Bewältigungsmaßnahmen zu sorgen. Nach einer überstandenen Krise ist die Krisenintegration besonders wichtig, um der Chronifizierung des Krisenverhaltens vorzubeugen. Dabei arbeiten wir den Lerneffekt der Krise heraus und legen damit auch den Grundstein dafür, damit mit zukünftigen Krisen besser umgegangen werden kann.

Der Nutzen einer externen Krisenbegleitung:

  • Die MitarbeiterInnen sind rascher wieder voll einsatzfähig
  • Die Leistungsfähigkeit der MitarbeiterInnen wird wieder hergestellt
  • Die Produktivität des Unternehmens wird gesichert
  • Vermeidung von Fehlverhalten und negativen Entwicklungen, sowie der daraus resultierenden Kosten
  • MitarbeiterInnen anerkennen die Unterstützung des Unternehmens in für sie schwierigen Situationen
  • Erhöhung des MitarbeiterInnenbindung